entspannungdoDie Stille ernährt, der Lärm verbraucht![]() Mandalas ... dazu fallen Ihnen jetzt sicherlich die vielen Bildvorlagen zum Ausmalen ein und Sie fragen sich, wieso dieses Thema hier auf meinen Seiten auftaucht ?Auch das Ausfüllen von Mandalas mit Farbe gehört zu den Entspannungsverfahren! Allerdings ist die Reduzierung auf 'Ausmalbildchen' viel zu einfach. Ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen, möchte ich Ihnen ein wenig Theorie zu diesem Thema vermitteln. Lesen Sie mal weiter:
Ich möchte das Mandala als einen ganz besonderen Kreis bezeichnen. Tatsächlich sind die Original-Mandalas immer kreisförmig, teilweise schließt der Kreis auch Quadrate, Dreiecke mit ein. Diese eckigen Formen dürfen niemals über den Kreis hinausragen - dann ist's wirklich nur ein 'Ausmalbildchen'.
Das Wort Mandala kommt aus der Sprache Sanskrit und bedeutet dort Kreis mit einem festen, inneren Bezugspunkt - ein Symbol für innere Ordnung. Es gibt keinen Anfang und kein Ende, alles spielt sich um den magischen Mittelpunkt ab.
Im Buddhismus, besonders bei den Indern und Tibetern, wird das Mandala als Symbol zur Meditation verwendet. Diese Bedeutung aus buddhistischer Sicht möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten: Der Kreis des Mandala ist Symbol des Weges und des Zieles, der Konzentration und der Gegensatzvereinigung. Er ist ein Weg zur Mitte, zum Idividuum. Er führt heraus aus der Gegenwart in die Ewigkeit.
Diese Denkmuster sind für uns in der westlichen Welt nicht leicht zu verstehen. Wir verbinden mit Mandala = Kreis eher -etwas rationaler ausgedrückt- z.B. Zentrierung, Konzentration, Struktur, Ordnung. Mit diesen Begriffen können wir mehr anfangen und deshalb sollten wir, wenn wir uns anfänglich mit Mandalas beschäftigen, auch dabei bleiben.
Überlegen Sie mal: der Mandala-Kreis begegnet uns in unserem Kosmos, in unserem Universum überall. Sonne und Mond erscheinen uns als Kreis, das gesamte Planetensystem in seiner Ordnung ist in Kreisform aufgebaut. Der ins Wasser geworfene Stein erzeugt kreisförmige Wellenbewegungen. Die Jahresringe an den Bäumen gehören auch in dieses Thema.
Und bei den Menschen? Solange es Menschen gibt, sind sie vom Kreis fasziniert. Schon in 'grauer Vorzeit' entdeckten unsere Vorfahren das Magische an der Kreisform. Die alten Gerichtsstätten ( Stonehendge z.B.) wurden in Kreisform gebaut. Alte Friedhöfe sind oft um die Kapelle herum gebaut. Die Medizinmänner formten Kreise um ihre Patienten, damit die Energie nicht entweichen sollte. Denken Sie an die Fenster von Kathedralen; zum Teil sind auch Kirchengebäude in dieser Kreisform erbaut. Und jetzt spüren Sie mal nach, wie Sie sich fühlen, wenn Sie eine Kirche oder Kathedrale betreten. --- Das hat was!Der Kreis hat immer etwas Beruhigendes, Einladendes für uns. Das findet sich auch in unserer Sprache wieder: Freundeskreis, Gesprächskreis, im Kreise der Familie. Viele Volkstänze, aber auch das meditative Tanzen gehen im Kreis; die Verbundenheit von Ehepartnern wird durch kreisrunde Ringe symbolisiert.
Kein Wunder, dass auch der Wissenschaft dieses Mysterium nicht verborgen blieb. Speziell in der Psychologie hat sich das Mandala zu einem unverzichtbaren Bestandteil von Ursachenforschung und Therapie entwickelt. Der Tiefenpsychologe C.G. Jung konnte feststellen, dass die Beschäftigung mit Mandalas Schutz gibt, Sinn- und Richtungsweisend ist, Ordnung und Sicherheit zeigt, das Gefühl von Ganzheit vermittelt aber auch Neugier und Faszination weckt.
Die Bedeutung des Mandala liegt also in der Beschäftigung mit dem Mandala. Dabei ist es nicht zwingend wichtig, ein begonnenes Mandala 'fertig' zu bekommen.
In meinen Mandala-Stunden haben Sie Gelegenheit, aus einer Auswahl von Vorlagen ein Mandala auszusuchen und bei Entspannungsmusik und Konzentration auf Ihr Inneres Farben einzubringen.
Eine weitere Variante ist das Legen von Mandala. Das hat seinen Ursprung in der tibetischen Lebensweise. Das eingefügte Bild zeigt ein Sandmandala. Das Wegwischen dieses Mandala nach oft tage- oder wochenlangem Arbeiten symbolisiert die Vergänglichkeit des Lebens und das Ideal von der Entbindung der materiellen Welt. Die 'Legemandalas' in meinen Stunden haben in der Regel ein Thema. So kann man Jahreszeiten bezogen z.B. Herbstblätter, Kastanien oder Sand, Muscheln zu eigenen Mandalas in der Gruppe zusammen legen.
Ich weiß, dass in jedem Fall die Beschäftigung mit Mandalas Ruhe, Zufriedenheit und Freude bringt. Deshalb kann ich Ihnen die Teilnahme an einer entsprechenden 'Runde' wirklich mit gutem Gewissen empfehlen.
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Mandalas ... dazu fallen Ihnen jetzt sicherlich die vielen Bildvorlagen zum Ausmalen ein und Sie fragen sich, wieso dieses Thema hier auf meinen Seiten auftaucht ?
Im Buddhismus, besonders bei den Indern und Tibetern, wird das Mandala als Symbol zur Meditation verwendet. Diese Bedeutung aus buddhistischer Sicht möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten:
Und bei den Menschen? Solange es Menschen gibt, sind sie vom Kreis fasziniert. Schon in 'grauer Vorzeit' entdeckten unsere Vorfahren das Magische an der Kreisform. Die alten Gerichtsstätten ( Stonehendge z.B.) wurden in Kreisform gebaut. Alte Friedhöfe sind oft um die Kapelle herum gebaut. Die Medizinmänner formten Kreise um ihre Patienten, damit die Energie nicht entweichen sollte. Denken Sie an die Fenster von Kathedralen; zum Teil sind auch Kirchengebäude in dieser Kreisform erbaut. Und jetzt spüren Sie mal nach, wie Sie sich fühlen, wenn Sie eine Kirche oder Kathedrale betreten. --- Das hat was!
Eine weitere Variante ist das Legen von Mandala. Das hat seinen Ursprung in der tibetischen Lebensweise. Das eingefügte Bild zeigt ein Sandmandala. Das Wegwischen dieses Mandala nach oft tage- oder wochenlangem Arbeiten symbolisiert die Vergänglichkeit des Lebens und das Ideal von der Entbindung der materiellen Welt.